ASAKE

ASAKE

Präsentiert von Live Nation GmbH
15.09.24 Köln, Palladium
Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

„Me I no dey cap / Me I no dey form / My energy is high, what that fuck?“ Wer schon beim Lesen dieser Zeilen einen lässigen Ohrwurm hat und ganz unbedacht Hüften und Hintern kreisen lässt, kennt den Song „Mr. Money“ von Asake. Mit dieser Single gelang dem Nigerianer Ahmed Ololade alias Asake 2020 der internationale Durchbruch. Und das gerade einmal zwei Jahre nachdem er entschieden hatte nicht bloß ein professioneller Tänzer zu sein, sondern selber Musik zu machen. Asakes Debütalbum „Mr. Money With The Vibe“ (2022) sowie der Nachfolger „Work Of Art“ (2023) bewiesen dann eindrücklich, dass man es hier nicht mit einem One-Hit-Wonder zu tun hat, sondern mit einem hochkreativen Künstler, der in recht kurzer Zeit einen erstaunlichen Output vorweisen kann. Asake schafft dabei das, was zuvor auch Landsmann Burna Boy erreichte: Beide bringen den traditionellen Afrobeat-Sound in die Jetztzeit, machen ihn global anschlussfähig und sind zugleich tief in der musikalischen Historie ihrer Heimat verwurzelt. Bei Asake zeigt sich das zum Beispiel, wenn er Fuji-Elemente hinzufügt – die Musik der Volksgruppe Yoruba, die vor allem im Südwesten Nigerias lebt.

Asake antwortete dem Sender CNN in einem Interview auf die Frage, was das Geheimnis hinter dem weltweiten Afrobeat-Hype sei: „Für mich ist es der Spirit. Und für Leute, die aus Nigeria und Afrika kommen, ist es der Wunsch, etwas zu ehren und weiterzuführen, das Fela Kuti und andere einst begonnen haben. Wir alle wollen es noch größer machen, denn wir lieben es, etwas aus Nigeria ganz groß rauszubringen.“

Zuletzt erschien von Asake im Januar die starke Single „Only Me“, wieder so ein hart tanzbarer Ohrwurm, den man nicht mehr aus Kopf und Hüfte bekommt. Die Ankündigung seiner Lungu Boy World Tour lässt die Hoffnung aufkommen, dass Asake diese Tournee mit einem neuen Album im Gepäck angehen wird. Doch egal, ob neue Songs oder nicht, eine Asake-Show ist auch so ein Erlebnis. Das gewährleistet allein schon sein Anspruch an sich selbst in Sachen Performance, den Asake gegenüber CNN so auf den Punkt bringt: „Wenn ich meine Live-Shows konzipiere, will ich ein Gesamtkunstwerk schaffen. Eine Performance ist wie ein Film für mich. Jeder Song muss seine eigene Stimmung und seine eigene Interpretation auf der Bühne haben. Alles muss zusammenpassen: der Sound, ich selbst und die Videos, die hinter mir laufen.“ Auch in Sachen Motivation findet Asake mitreißende Worte. Auf die Frage, was ihn antreibe, sagt er: „Ich will die Lieder machen, die jeder auf der Welt singen wird. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen werde, aber das Wichtigste für mich ist, dass ich so lange weitermache. Mit allem, was ich habe.“

Im September präsentiert Asake seine Live-Show der Lungu Boy World Tour dann auch in Köln und Berlin.

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Sonntag
15.09.24

Einlass: 18:30 Uhr


Venue: Palladium



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