About

Der Black Atlantic ist das vibrierendste und ergiebigste Feld der Kulturproduktion der westlichen Welt. Der Atlantische Ozean und die an ihn angrenzenden Landmassen existiert auf den meisten Karten als eigener Kulturraum noch gar nicht, dennoch hat er unsere Geschichte geprägt wie kein Zweiter. Durch die gemeinsame Geschichte von Eroberung, Kolonialisierung, Sklaverei und jahrhundertelanger Ausbeutung sind bis heute die Kulturen und Völker dieses Erdteils untrennbar miteinander verbunden. Aus diesen brutalen und schmerzvollen Erfahrungen sind Formen des Ausdrucks und der Selbstbestimmung entstanden, die heute zu unseren wichtigsten Kulturgütern zählen: Musikstile wie Jazz, Reggae, Salsa, Soul, Samba, HipHop und viele weitere sind das Erbe und der gemeinsame Kanon dieses Kulturraums.

Die Black Atlantic Veranstaltungen zwischen 2012 und 2015 hatten ihren Fokus auf den Kulturen Afro-Amerikas (USA), der Afro-Karibik, (Süd-)Afrikas, Afro-Kolumbiens und Afro-Brasiliens. Wir haben “Ikonen” des Black Atlantic wie Gil-Scott Heron, Ismael Rivera oder Miriam Makeba mit jeweils einer Woche voller Workshops, Masterclasses und je einer großartigen Abschlussshow mit internationalen Gaststars wie Bernard „Pretty“ Purdie, Jimmy Bosch oder Nneka geehrt. Im Jahr 2017 haben wir diese Konzertreihe dann fortgesetzt mit Soloshows von Künstlern wie Avishai Cohen, Takuya Kuroda oder Mulatu Astatke.

Wir haben das Jahr abgeschlossen mit einer fulminanten vierwöchigen Konzertreihe mit Shows von internationalen und lokalen Künstlern, wie u.a. Robert Glasper, Christian Scott, Lee Fields und Marcelo D2 aber auch aktuellen Underground Acts wie Illa J und J Hus. Uns war wichtig in einem festgelegten Zeitraum die Vielfalt und aktuelle kulturelle Relevanz der Kulturen des Black Atlantic darzustellen.

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