Youngblood Brass Band

Youngblood Brass Band

Präsentiert von Emerged Agency
05.10.2026 Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

 

Die Youngblood Brass Band setzt sich auf ekstatische, raue und aufrührerische Weise über Konventionen hinweg, indem sie die Form einer New-Orleans-Brass-Band annimmt und sie in einen punkigen Hip-Hop-Giganten voller Groove und Entschlossenheit verwandelt. Das zehnköpfige Ensemble, das in Madison, Wisconsin, gegründet wurde, stammt mittlerweile aus allen Teilen der USA (New Orleans, Brooklyn, Nashville, Minneapolis, Chicago, Los Angeles) und präsentiert seit 1998 auf Bühnen weltweit seinen Crashkurs in Genre-Überschreitung. Welche andere Band kann von sich behaupten, dass ihre Musik von Questlove aufgelegt wird, sie mit Hip-Hop-Größen wie Talib Kweli und Mike Ladd zusammenarbeitet, ihre Eigenkompositionen von Blaskapellen und Jazzensembles rund um den Globus gespielt werden, in Universitäts- und nationale Lehrpläne aufgenommen wird und sie dennoch auf einem Punk-Festival nicht fehl am Platz wirkt?

Youngblood war Headliner unzähliger Tourneen in den USA und im Ausland und spielte in über 20 Ländern vor ausverkauftem Haus. Ihr Festival-Lebenslauf liest sich wie eine Liste der bedeutendsten Musikveranstaltungen der Welt: Roskilde, Glastonbury, Lowlands, Pukkelpop, SXSW, CMJ, North Sea Jazz, WOMAD … und so weiter und so fort.

Ihre mitreißenden Live-Shows haben der Band den Status einer unglaublichen Gruppe gesichert, die man unbedingt erleben muss – sei es in einem intimen Club oder vor Tausenden auf einer Festivalbühn.

Das Debütalbum „Word On The Street“ von YBB erschien 1998 in Eigenregie und gilt bis heute als Meilenstein in der Welt der Blaskapellen, wobei zahlreiche Stücke häufig gecovert und als Klassiker gefeiert werden. Ihr nächstes Album – das erste, das die Grenzen zwischen Hip-Hop, Blaskapelle und Future Funk verwischte – war „Unlearn“ (2000) mit Kollaborationen mit Talib Kweli, Mike Ladd, DJ Skooly und dem Frank-Zappa- Sänger Ike Willis. Die Aufmerksamkeit führte zu einem Vertrag bei Ozone Music NYC, dem revolutionären Avant- Hip-Hop-Label, das Saul Williams, Company Flow (El-P), Antipop Consortium und andere vorstellte. Auf ihrem Nachfolgealbum center:level:roar“ aus dem Jahr 2003 fand die Band voll und ganz zu ihrem eigenen Stil und brachte die erfolgreiche Blaskapellen – Hymne „Brooklyn“ hervor, die YBB auf eine Welttournee vor ausverkauften Häusern führte.

Youngblood veröffentlichte daraufhin zwei weitere Alben auf ihrem eigenen Label Layered Music: „Live. Places.“ (2005) und „Is That a Riot?“ (2007), die beide ihren Ruf als weltweit führende Live-Brassband weiter festigten. Die Band engagierte sich zudem weiterhin intensiv in der Bildungsarbeit und besuchte Gymnasien und Universitäten, um Workshops zur Musikgeschichte von New Orleans, zur Jazzimprovisation, zur Hip-Hop- Kultur und zum kreativen Impuls anzubieten. Durch diese Arbeit erlangte Youngblood Kultstatus unter jungen Musikern.

Das nächste Album von Youngblood, „Pax Volumi“ (2012), erschien bei Tru Thoughts, dem Label aus Brighton, Großbritannien, dessen Künstlerstamm von Deep Soul (Alice Russell) über Hip-Hop (Ty) bis hin zu einer waschechten New-Orleans-Brassband (Hot 8) reicht. Mit diesem Album gelang es der Band endlich, nicht nur ihre musikalischen, sondern auch ihre produktionstechnischen Ziele zu erreichen: Sie hielt die Live- Intensität der Bühne ein und schuf Sounds, die regelrecht aus den Lautsprechern knallen. 2017 veröffentlichte die Band die Compilation „20 Years Young“, die sowohl Klassiker als auch unveröffentlichtes und Live-Material enthielt und zwei Jahrzehnte „Riot Jazz“ dokumentierte. 2018 veröffentlichte die Band die EP „Covers 1“, eine

Neuinterpretation von sechs Songs, die von einer Latin-Funk-inspirierten Version von No Doubts „Don’t Speak“ über eine hymnische, treibende Version von Rihannas „Umbrella“ bis hin zu einer Neuinterpretation von Tears for Fears’ „Mad World“ als knalliger Hit reichte. Nach einer längeren Pause während und nach der Pandemie ist die YBB mit spürbarer Leidenschaft zurück. Vor kurzem hat sie eine internationale Tournee abgeschlossen, bei der die Gruppe vor ihrem bislang größten Clubpublikum spielte –so voller Liebe zur Musik wie eh und je und irgendwie immer noch besser klingend. Was auch immer es ist: mitreißende Shows, Engagement für Bildung, Wurzeln in Kleinstädten oder mitreißende Hymnen – die Youngblood Brass Band ist eine Institution – und zwar eine, die man gesehen und gehört haben muss. Natürlich ist auch ausgelassenes Tanzen erlaubt.

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Montag
05.10.26

Einlass: 19:00 Uhr


Venue: Club Bahnhof Ehrenfeld



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